Hewlett Packard

 

· Das Refillen der HP-Großraumpatronen schwarz 

Schwarz druckende HP-Patronen der Druckerserien 500, 600, 800, 1100, 1200 haben ein sehr großes Fassungsvermögen für die Tinte. Es muss unbedingt vermieden werden, dass unkontrolliert Luft in diese Patrone gelangt, da ansonsten die Tinte aus den Druckdüsen auslaufen kann! 

· Schwarzpatronen der Druckerserien Deskjet 500 und 600


1. Die alte Patronenversion verfügt über eine Kugel-Versiegelung, welche zum Refillen durchgestochen werden muß. Neuere Versionen müssen an dieser Stelle vorsichtig angebohrt werden. Mittig der Patrone ist eine weitere Öffnung (Belüftungsloch für die Luftsäcke), die keinesfalls beschädigt werden darf. 


2. Die Tinte wird mit Hilfe der Spritze eingefüllt, es ist normal, dass Tinte aus den Drückdüsen entweicht, Sie sollten deshalb immer für eine gute Unterlage sorgen.

3. Das Einfüllloch muss mit dem JR Inkjet Gummistopfen verschlossen werden.

4. Setzen Sie die Patrone erst ein, wenn keine Tinte mehr aus den Druckdüsen läuft. (Tupfen Sie die Düsen immer wieder mit einem Küchentuch ab)

· Patronen der HP-Serien 800 bis 1600 


1. Durch Eindrücken der Metallkugel wird vorsichtig das Refillloch freigelegt. 


2. Die Patrone wird auf den Kopf gestellt und die Tinte langsam eingespritzt.

 
3. Mit dem JR Inkjet Gummistopfen wird das Einfüllloch verschlossen.


4. Um die Tintenkammer unter Druck zu setzen, stellen Sie die Patrone mit Druckkopf nach unten auf ein saugfähiges Blatt. Überschüssige Tinte wird auf diesem Wege herausgezogen. 
Lesen Sie bitte auch unsere Zusatzinformationen zu diesem Patronentyp!

· Hewlett Packard 51626A, 51629A, 51633M (für portable Drucker) und C6614A

Im Inneren der Cartridge befinden sich zwei Luftsäcke. Bei abnehmendem Tintenstand öffnet sich ein Ventil, Luft kann einströmen. Auf diese Weise herrscht im Inneren der Patrone ein Unterdruck. Jedoch kann dieser Druckausgleich ab einem bestimmten Tintenstand nicht mehr stattfinden, denn dann sind die Luftsäcke maximal gefüllt und der Druckausgleich kann nicht mehr stattfinden. Dann öffnet sich das Bodenventil und Luft wird durch das Labyrinth hineingezogen solange bis der benötigte Innendruck wieder vorherrscht.


Zum Refillen wird 1. die Kugel im grünen Deckel ins Innere gestoßen, 2. die Öffnung am Labyrinth-System und die Druckdüsen abgeklebt, 3. die Tinte eingefüllt und 4. die Öffnung versiegelt.
Um den nötigen Unterdruck wieder herzustellen eignet sich am besten der Ausdruck einiger Seiten. Also Patrone abwischen, einsetzen und drucken. Dann die Patrone wieder herausnehmen und kontrollieren, ob Tinte an den Druckdüsen austritt u.s.w.. 


Ebenso gut kann man den Unterdruck dadurch herstellen, dass man die leere Kanüle durch den Gummistopfen sticht (ca. 5mm) und solange Luft absaugt, bis Tinte kommt. Die Patrone im Anschluss auf Dichtheit überprüfen und einsetzen.

Im Inneren der Cartridge befinden sich drei schwammbefüllte Kammern. Zum Refillen muß der Deckel entfernt werden. Sollten Sie ihn mit den Hinweisen aus der Nachfüllanleitung Punkt 3 nicht entfernt kriegen, hilft es, den Deckel einfach in einen Schraubstock einzuspannen und dabei die Cartridge parallel zu den Backen des Schraubstockes ausrichten. Die Druckdüsen zeigen dabei nach oben und sind entweder auf der rechten oder linken Seite zwischen den Backen des Schraubstockes. Die Patrone wird dann weggedrückt und somit reißt die Klebestelle auf. 
In die nun sichtbaren Löcher wird die Tinte einfach langsam eingespritzt.

· Hewlett Packard 51645A, 51650A, 51640C, 51640M, 51640Y, C6615 

Unbelüftete Patrone mit Metallfolie, die auf keinen Fall beschädigt werden darf, sonst ist die Patrone unbrauchbar.

Zum Refillen wird die Versiegelungskugel eingedrückt. Um ganz sicher zu gehen, dass man nichts an der Patrone beschädigt, kann man auch ein Metall-Seitenteil abmontieren. Am einfachsten geht das, wenn man dazu die Folie der Tintenstandsanzeige bzw. den Typenaufkleber entfernt, G-Patronen haben diese nicht, aber auch dort einfach den Typenaufkleber entfernen. Danach wird die metallene Seitenwand vorsichtig herausgehebelt. Sichtbar wird nun der Tintensack. Nun sehr langsam die Tinte einfüllen, anschließend den Tintensack so zusammendrücken, dass Tinte an der Refillöffnung zu sehen ist. Jetzt kann versiegelt werden. 

Für ein sauberes Druckbild ist es erforderlich, dass sich keine Luft mehr in der Patrone befindet. Dies erreicht man am besten dadurch, dass man die Patrone auf den Kopf stellt (Düsen zeigen nach oben) und mehrfach aufklopft. Anschließend wird der Tintensack sehr behutsam eingedrückt, dadurch kann die Luft über die Druckdüsen entweichen. Sobald reine Tinte aus den Druckdüsen austritt, kann der Vorgang beendet werden.

Vor dem Einsatz der Patrone in den Drucker muß das u.U. abmontierte Seitenteil wieder befestigt werden.


Hewlett Packard 51641A, C1823, C6578, C6625, C3845 und C3844 

Position Druckkopf, 1:1 wie oben AbgebildetAnsicht von Unten

  LINKS  LINKS  RECHTS
51641 cyan magenta yellow
C1823 cyan magenta yellow
C6578 cyan magenta yellow
C3845 cyan photo cyan schwarz
C3844 magenta photo yellow yellow

Achten Sie bitte unbedingt auf die Angabe der Farbbelegung auf Ihrer Patrone, diese kann von obiger Darstellung abweichen. Wenn Sie ganz sicher sein wollen, setzen Sie die leere Spritze an und ziehen etwas Tinte hoch.

Hierbei handelt es sich um schwammbefüllte Dreifarbkammerpatronen. Auf der Patronenoberseite sind drei verschlossene Vertiefungen zu erkennen. In diese Entlüftungslöcher wird refillt. Dafür werden die Verschlüsse in die Patrone gedrückt und die Spritze hier angesetzt. Es hat sich als sinnvoll erwiesen, diese Patronen nie ganz leer zu drucken sondern lieber häufiger kleinere Mengen zu refillen.

· JR- Refill- Halter



Bei JR Inkjet Deutschland kann obiger Refill-Halter bestellt werden. Dieser Halter ist universell, d.h. er ist sowohl für schwarze als auch farbige HP-Patronen der Serien 300, 400, 500 und 600 verwendbar. Farbige Patronen werden beim Einsetzen automatisch von unten abgedichtet. Bei Unterdruck geregelten ThinkTwice Patronen kann man in den Halter den oben abgebildeten weissen Gummiblock einlegen, dieser dichtet das untere Entlüftungssystem ab. Bei der neuen BIF Bauform dichtet man jedoch am besten das Entlüftungssystem mit einem Klebestreifen ab. 
Der Refill-Halter erleichtert Ihnen die Nachfüllung, da mit seiner Hilfe die Patrone senkrecht stehen kann und Sie die Hände “frei haben“.

Problembeseitigung bei Überdruck


Einige Patronen z.B. HP 51626 oder HP 51649 haben manchmal Probleme nach dem Refill. Keine Tinte kommt, nix druckt. Der Kopf ist aber definitiv nicht eingetrocknet. Wenn man diese Patronen von unten ansieht, dann kann man durch den transparenten Kunststoff eine Art Kanal erkennen, durch den die einzelnen Farben in Richtung Kopf fließen. Dort muss Tinte zu sehen sein. Wenn man bei diesen Patronen den oberen Deckel abgebrochen hat, kommt ein transparentes Plastikteil mit mehreren Löchern zum Vorschein. Man kann dieses Plastikteil mit Klebeband abdichten und dann durch nur EIN Loch mit Hilfe einer Spritze Luft in die Patrone blasen, dabei sollte man die Patrone mit dem Druckkopf nach unten halten. Die Tinte wird durch diesen Überdruck nach unten in Richtung Druckkopf gedrückt. Bei ThinkTwice Patronen von HP also 51626 und 51629 sowie C6614 reicht es, dass Loch des Entlüftungssystems im Boden der Patrone zuzuhalten und oben in das Deckelventil zu blasen, dadurch füllen sich die Luftsäcke im Inneren; der Patroneninnendruck steigt und die Tinte wird durch das Filtersieb in Richtung Druckkopf gepresst. Ein u.U. eingetrocknetes Filtersieb bekommt man auf die Art und Weise ohne großen Aufwand wieder frei.